Yellow Stones on my way

Tag 1: Wenn man in Grand Teton ist, liegt etwas anderes nicht fern, wohl einer der berühmtesten National Parks der USA, der Yellowstone National Park. Supervulkan, was man spätestens bei den ganzen Geysiren bemerkt die dort brodeln, er ist noch lange nicht erloschen. Er empfängt mich bei meiner Anreise mit einem wunderschönen Stück Natur, es ist zwar nur ein Fluss, aber die Bilder die ich dort schon zu Gesicht bekomme sind schon einmal Grund genug zu sagen, der Trip hier her hat sich gelohnt. Doch wie ich merke hat der Park noch so einiges mehr in petto. Nicht zuletzt Wildtiere die man hier in Hülle und Fülle sehen kann. Doch nicht nur das, auch landschaftlich ist hier so einiges geboten. Zuerst geht es auf der Straße am Yellowstone Lake entlang, riesig dieser See, leider ist das Wetter nicht so gut wie ich es aus Grand Teton gewohnt bin, aber das soll ja der Sache keinen Abbruch tun. Es geht weiter, schließlich ist das Motel auf der anderen Seite des Parks und dieser ist ziemlich groß. Doch schon bald werde ich abgelenkt, es riecht nach Schwefel und dort wo Schwefel ist ist auch ein Geysir nicht weit. Oder zumindest eine heiße Quelle und tatsächlich stehe ich bald inmitten eines Schlamm Vulkan Feldes, überall dampft es, blubbert es und es riecht nach verfaulten Eiern. Das ist etwas auf das man sich definitiv einstellen sollte wenn man dort ist, Schwefel riecht nicht so gut, aber nach einiger Zeit nimmt man es nur noch am Rande war. Dafür ist das Schauspiel das ich dort zu sehen bekomme mehr als Entschädigung für den Geruch, ich sehe kochendes Wasser das aus der Erde kommt, Schlamm der brodelt und eine Höhle aus der es zischt und dampft. Es ist herrlich und da kommt auf einmal auch das vorher schon angesprochene Wildleben ins Spiel, nicht ganz zehn Meter vom Weg entfernt liegt ein Bison im Graß und kaut vor sich hin, ziemlich unberührt von den ganzen Menschen die um es herum laufen.

Ich laufe einen kurzen Rundweg zu den verschiedenen Quellen, hier gibt es sogar einen Säuresee, die Erde im Yellowstone gibt wirklich alles her was sie zu bieten hat. Nach dem Rundweg geht es weiter Richtung Motel, unterbrochen von ein paar Bisons die die Straße überqueren und natürlich ein paar mal anhalten für die Bilder. Bis ich dann abends mein Motel erreiche, es ist ein für amerikanische Verhältnisse kleines Motel mit einem noch kleineren Campingplatz, auf den gerade einmal 5 Wohnmobile passen (wohlgemerkt amerikanische Wohnmobile die die Größe eines Reisebusses haben). Doch das Motel ist perfekt, es ist sauber und die ältere Dame die den Check-In macht ist sehr gesprächig und man kommt sehr gut in ein Gespräch über die USA, Deutschland, die Gegend, die Landschaft und was man noch so tun kann. Doch das absolute Highlight steht nicht auf dem Platz des Motels, es steht hinter dem Motel auf einem Hügel, die Smith Mansion. Ein Haus, wie man es so noch nie gesehen hat. Wenn Interesse besteht schreibe ich gerne noch etwas mehr über dieses Haus. Leider ist es für Besucher gesperrt und ich darf nicht näher hin, ansonsten kann man, laut Rezeptions-Dame, in der Verwahrzelle des örtlichen Sheriffs landen, worauf ich irgendwie keine Lust habe. Daher muss ich leider alle meine Bilder von weiter weg machen aber auch von dort kann man das Haus sehr gut sehen. So geht der erste Tag beim Yellowstone National Park zu Ende.

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