Into the Mountains

Los geht es aus Denver heraus und der Roadtrip kann beginnen. Wenn man schon in der Gegend ist, dann muss man quasi verpflichtend in die Rocky Mountains fahren. Der beste Ort dafür ist der Rocky Mountains National Park, in den man für 20,-$ pro Auto hineinkommt. Doch alleine schon die Fahrt dorthin ist ein Erlebniss, das man sehr gerne macht, die Berge kommen einem auf dem Interstate immer näher und näher und werden immer größer, bis man genau vor ihnen steht und versteht warum es Rocky Mountains heißt. Die Berge bestehen einfach aus rießigen Felsen, manche grau, andere eher rötlich.

Es geht weiter in die Berge hinein und irgendwann auf einen Parkplatz von dem aus man zu Fuß weiterläuft. Für meine Tour habe ich mir verschiedene Gebirgsseen ausgesucht, die ich abwandern möchte. Eine Strecke von rund 4 Meilen, hört sich nach nicht viel an, sollte aber nicht unterschätzt werden.

Als erstes geht es eine gemächliche Runde um den Bear Lake und schon hat der National Park bewießen, dass er den Eintritt mehr als wert ist. Die Berge rund um den See spiegeln sich im klaren Wasser und die Bäume rinsherum geben dem ganzen schon einen gewissen abenteuerlichen Flair und man bekommt sofort Lust mehr davon zu sehen und eine runde in dem eiskalten Wasser zu schwimmen, aber das ist leider verboten und so muss ich ohne schwimmen auskommen und lieber den Weg weiter richtung Nymph Lake aufnehmen. Auch dort findet sich glasklares Wasser  und eine herliche Aussicht auf die Berge. Anschließend geht es über die Wanderwege weiter zum letzten See dieser Tour dem Emerald Lake.

Der Aufstieg ist schon ein bisschen anstrengend, aber es lohnt sich, wie mir ungefähr jeder Wanderer der mir entgegen kommt versichert. Und als ich da bin muss ich zugeben, sie haben nicht gelogen. Von dem See aus sieht man zwischen Flattop Mountain und Hallett Peak ganz leicht den Tyndall Gletscher hervor scheinen, während links ein Geröllfeld nach oben geht, rechts kleine Bäume stehen und vor mir am Ende des Sees kleine Gletscherwasserfälle in den See fließen. Hier hält man es echt ein bisschen länger aus und genießt die schöne Natur um sich herum, doch leider ist es hier auch sehr kühl, also muss ich irgendwann auch wieder den Abstieg in Angriff nehmen. Denn leider bin ich am Morgen zu spät aufgestanden und es wird immer dunkler und kühler und es liegen noch knappe 4 Stunden Fahrt vor mir. Dennoch ist der Rocky Mountain National Park definitiv ein weiteres Highlight auf diesem Trip durch die USA und auch hier eine klare Empfehlung an jeden der hier selbst mal wandern möchte, plant viel Zeit ein, denn ich denke alleine hier könnte man gut und gerne eine Woche verbringen. Wichtig ist auch, unbedingt wärmere Sachen wie ich mitzunehmen (sprich evtl mehr wie T-Shirt und kurze Hose) und auf jeden Fall genug Wasser für die Wanderung einpacken, aber dann kann schon fast nichts mehr schief gehen. Wer interesse hat kann sich gerne auf der Website umschauen und sich auf der Karte schonmal die Route zusammenstellen. Auf der Fahrt heraus aus dem Nationalpark und zum nächsten Motel bekommt der Tag noch zu einem hervorragenden Abschluss, als erstes stehen Hirsche direkt neben der Fahrbahn und ein paar Meilen später sehe ich noch eine Elchkuh mit ihrem Kalb. Hier zeigt sich der National Park nochmal von seiner schönsten Seite und ich fahre nur sehr ungern weiter.

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